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ÜBER MICH

Hallo, ich bin Suska, 49 Jahre alt, Mutter eines heute 19jährigen Sohnes, Grundschullehrerin, Bloggerin und Gründerin von MuKi e.V.

Bei meiner Trennung von seinem Vater war mein Sohn 3 Jahre alt. Zunächst hatte ich die Hoffnung, dass wir gemeinsam eine Lösung finden und unser Kind trotz Trennung glücklich aufwachsen würde. Doch das sollte sich bald als Trugschluss herausstellen…

Mein Ex-Partner hatte daran kein Interesse und so begann für mich und meinen Sohn ein Albtraum. Bereits nach dem ersten Urlaub mit seinem Vater kam er völlig verändert zurück. Er war auf einmal in sich gekehrt, verschlossen und depressiv. Ich hätte damals gerne gewusst, was mit ihm los ist. Fühlte mich völlig verzweifelt, hilflos und alleine. Ich konnte ihm einfach nicht helfen.

Was ich nicht wusste: Mein Kind wurde vom Vater massiv unter Druck gesetzt, manipuliert, entfremdet. Er ließ kein gutes Haar an mir, suggerierte seinem Sohn sogar, er bekäme bald „eine neue Mama“. Was ich meinem Sohn verbot, erlaubte er ihm. Was er bei mir an Regeln hatte, wurde dort hinterfragt und boykottiert. Nichts, was mich ausmachte, war gut. Sein Leben bei mir war nichts wert. Und das empfand mein Sohn dann auch irgendwann so.

Es folgten viele Termine vor Gericht, ein Gutachten und damit einhergehende Befragungen, die meinen damals vierjährigen Sohn sehr belasteten. Er sollte etwas entscheiden, das die Erwachsenen nicht entscheiden konnten (wollten). Wo ist es besser? Bei Mama oder Papa? Wer ist toller? Wen hast du mehr lieb? Daran ist er schließlich fast zerbrochen.

Auch für mich wurde die Belastung über die Jahre unerträglich. Schlafstörungen, Panikattacken, Angstzustände, Autoimmunerkrankungen kamen zu den Sorgen und der Ohnmacht hinzu. Niemand konnte uns aus dieser Situation helfen. Mein Sohn sprach bald von einem „Geheimnis“, das er und Papa haben. Er dürfe es mir aber nicht verraten. Damit lebte er bis zu seinem 9. Lebensjahr. Dann kam der Brief aus den Papa-Ferien. Mein Sohn kommt nicht mehr zurück…

Diese Erfahrungen machen tausende Elternteile jedes Jahr. „Zum Streiten gehören immer 2“ stimmt hier nicht. Es reicht, wenn ein Elternteil seine persönliche Rache, statt das Wohl des eigenen Kindes im Blick hat.

Deshalb ist es mein Ziel, über die Gefahren nach einer Trennung aufzuklären und Betroffene untereinander zu vernetzen. Damit in Zukunft weniger Kinder und Elternteile dieses Leid erleben müssen und Betroffene sich weniger allein und besser verstanden fühlen.

Deshalb habe ich MuKi e.V. ins Leben gerufen.

Logo von MuKi e.V. in grüner Schrift mit einem roten Herz über dem 'i' und einer roten Linie darunter.

Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern.

Weisheit der Xhosa

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